Elektrobetrieb von Badheizkörpern

Die elektrische Beheizung von Badheizkörpern wird bislang viel zu wenig genutzt, obwohl sie doch eine Reihe von Vorteilen und Kundennutzen bietet.

Im Mischbetrieb hat der Kunde die Möglichkeit, insbesondere in den Übergangszeiten, in denen kein Heizwasser zur Verfügung steht, Handtücher zu trocknen und zu wärmen und darüber hinaus im Bad eine angenehme Temperatur zu genießen.

Beim rein elektrischen Betrieb wird der Komfort eines Badheizkörpers geboten, ohne auf eine Heizwasserversorgung angewiesen zu sein. Auf diese Weise können also Räume beheizt werden, die keine Warmwasser- heizung haben oder in denen eine Veränderung vorhandener Rohrleitungen nicht möglich oder nicht erlaubt ist (Mietwohnungen/Altbauten) und zwar ohne Umbauten und ohne Elektriker.

Was ist „Mischbetrieb“?

Der Heizkörper wird im Winter durch das Heizwasser versorgt, in den Übergangszeiten – wenn kein Heizwasser zur Verfügung steht – durch einen Heizstab. Am Eingang zum Badheizkörper wird dazu ein T–Stück montiert, damit der Heizstab (von unten) und das Heizwasser über ein seitlich montiertes Thermostatventil angeschlossen werden kann.

Mischbetrieb


Was ist „Rein elektrischer Betrieb“?

Beim rein elektrischen Betrieb ist kein Heizwasser verfügbar. Der Heizkörper wird dann ausschließlich durch einen elektrischen Heizstab beheizt.

Die Lieferung solcher Heizkörper erfolgt sinnvoller Weise anschlussfertig, also durch Eucotherm konfektioniert, befüllt und geprüft.

Um beide Betriebsarten zu realisieren bietet Eucotherm 3 verschiedene Heizstabtypen und je Typ, 3 Leistungsstufen (300, 600 ,900 Watt) an. Alle Heizstabtypen sind mit einem Versorgungskabel von 1,2 m Länge und einem Schukostecker ausgerüstet.

Heizstab Typ 1:
Mit eingebautem Thermoelement,
Übertemperatursicherung
und Schukostecker.
VDE-geprüft.


Heizstab Typ 2:
Mit eingebautem Thermoelement,
Übertemperatursicherung,
Ein-Ausschalter mit Anzeigeleuchte und Schukostecker.
VDE-geprüft.


Heizstab Typ 3 – analoge Ausführung:
Mit eingebautem Thermoelement, Übertemperatursicherung und Schukostecker mit angebautem Raumthermostat einschließlich Schnelltrocknungsfunktion.
VDE-geprüft.


Heizstab Typ 3 – digitale Ausführung:
Mit eingebautem Thermoelement, Übertemperatursicherung und Schukostecker mit angebautem Raumthermostat einschließlich Schnelltrocknungsfunktion.
VDE-geprüft.


Steuerungen

Wenn eine Steuerung vorgesehen wird, ist ausschließlich die Verwendung des Heizstabes Typ 1 sinnvoll. Es macht keinen Sinn, den Heizstab Typ 2 mit einer Steuerung zu ergänzen, weil dabei der Schalter am Heizstab überflüssig wäre. Der Heizstab Typ 3 beinhaltet bereits eine Steuerung und wird demnach autark verwendet. 

Sowohl der Heizstab Typ 1 als auch Typ 2 können ohne Steuerung betrieben werden. Dabei schaltet das eingebaute Thermoelement bei einer bestimmten Maximal – bzw. Minimaltemperatur der umgebenden Flüssigkeit den Heizstab ständig ein und aus. Es herrscht also eine ständige Beheizung.

Steuerung Typ A: Thermotimer (Uhr mit Thermostat) mit Stecker und Steckdose. Es kann für max. 3 Zeitintervalle pro Tag je eine Raumtemperatur gewählt werden, bei deren Unterschreitung der Verbraucher (Heizstab) ein – und bei deren Überschreitung er ausgeschaltet wird.


Steuerung Typ B: Infrarot – Empfänger mit Stecker und Steckdose in Kombination mit einem batteriebetriebenen Infrarot- Sender (Reichweite ca.15 m) mit Raumthermostat, an dem sowohl die gewünschte Raumtemperatur analog gewählt werden kann, als auch per Knopfdruck eine zeitlich einstellbare andere (meist höhere) Temperatur zur raschen Trocknung von Handtüchern.


Steuerung Typ C: Infrarot – Empfänger mit Stecker und Steckdose in Kombination mit einem batteriebetriebenen Uhren-Infrarot-Sender (Reichweite ca. 15 m) mit Raumthermostat, an dem Raumtemperaturen, Absenk- temperaturen (bei Abwesenheit), Frostschutztemperatur etc. digital in Wochen-Programmen vorgewählt werden können.